Ceres-Award 2019 für den besten Rinderhalter erhielt Christian Rohlfing - Herzlichen Glückwunsch!

Bad Sülze, den 09.11.2019

Christian Rohlfing wurde als bester Fleischrindhalter mit dem Ceres-Award 2019 ausgezeichnet.

Ceres, die römische Göttin des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit, des Wachsens und Gedeihens ist die Namenspatin für den Award, der seit 2005 verliehen wird. 

Über 240 Bewerbungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum sind dieses Jahr für den Ceres-Award eingegangen.  

Mit Christian Rohlfing ging zum zweiten Mal seit Start des Ceres-Award einer der Preise nach Mecklenburg-Vorpommern. 

 

Berlin I Beim diesjährigen CeresAward, der Wahl zum Landwirt des Jahres, wird Christian Rohlfing aus Deyelsdorf in der Kategorie Fleischrinderhalter zum Sieger gekürt. Den bedeutenden Preis verlieh am Abend des 16. Oktober agrarheute, die führende Fachmedienmarke im Agrarbereich aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, auf der „Nacht der Landwirtschaft“ in Berlin.

 

Vielfalt in der Kuh hat Christian Rohlfing aus Grammendorf in Mecklenburg-Vorpommern gefunden. Der Landwirt setzt auf breite Vermarktung und verschiedene Rassen. Unter großem Applaus nahm er am Abend des 16. Oktober die Auszeichnung zum besten Fleischrinderhalter des Jahres entgegen.

 

„Mit Mut und Disziplin hat er sich in einer neuen Region einen eigenen Familienbetrieb aufgebaut und diesen mit viel Schwung und Erfolg weiterentwickelt. Die Rinderhaltung fügt sich als wichtiger Baustein perfekt in Ihr Betriebskonzept. Doch für den Gewinner in der Kategorie Fleischrinderhalter ist sie mehr als ein Betriebszweig – sie ist seine Leidenschaft. In hohem Maße übernimmt der passionierte Rinderzüchter Verantwortung für seine Mitarbeiter, seine Tiere und die Umwelt. Damit bringt er Ökonomie und Ökologie perfekt zusammen“, so die Juroren über Christian Rohlfing.

 

 

Ein Herz für Rinder

 

Hinter dem alten Backsteinhaus erstrecken sich Wiesen bis fast zum Horizont. Einige Mutterkühe mit ihren Kälbern grasen entspannt in der Ferne. Christian Rohlfing hat aus seinem Garten direkten Ausblick auf seine Tiere. Das war ihm wichtig, denn die größte Leidenschaft des 42-jährigen Landwirts sind seine Tiere. Nach dem Studium baute er sich in Mecklenburg-Vorpommern einen eigenen Betrieb auf. Damals startete er mit Ackerbau und einer Herde von 25 Mutterkühen. Dank seines Muts, den Betrieb in großen Schritten weiterzuentwickeln, bewirtschaftet er heute rund 1.200 ha Acker, 1.000 ha Grünland und hält über 300 Mutterkühe. Der Grünlandbetrieb und die Rinderherden sind nach ökologischen Standards zertifiziert. Auf eine Rinderrasse hat sich Christian Rohlfing jedoch nicht beschränkt. Seine Herden sind bunt. In Reinzucht hält und züchtet er Pustertaler Sprinzen, Gelbvieh und Uckermärker. Viele seiner Tiere sind im Herdbuch aufgenommen und er präsentiert sie auf Zuchtschauen. Ebenso vielfältig wie seine Rassen sind auch die Vermarktungswege seiner Rinder. Aus den Reinzuchtherden verkauft er Jungtiere für die Zucht. Absetzer gehen an Mäster. Das Fleisch der Uckermärker nimmt ihm eine große Burger-Kette ab. Mit dem Angebot von Frischfleisch an Restaurants und kleinere, regionale Lebensmittelhändler schaffte Rohlfing auch den Einstieg in die Direktvermarktung.

Hier erfahren Sie mehr über Christian Rohlfing. 

Sehen Sie den Beitrag Hofgeschichten vom NDR und lernen Sie Christian Rohlfing, seine Familie und sein Gut näher kennen. Christian Rohlfing war auch zu Gast im NDR . Diesen überaus sympatischen Beitrag können Sie hier noch einmal sehen.  

 

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Ceres-Award 2019 als bester Rinderhalter für Christian Rohlfing (09.11.2019)